Projekt-Update / Oktober 2015

Produktzusammenfassung

Hallo alle zusammen!

Nun ist es bald so weit und meine erste Crowdfunding-Kampagne beginnt. Mit dem heutigen Monatsbeitrag habe ich mir daher überlegt, alle Produkte, um die es in den drei Einzelkampagnen gehen wird, noch einmal  in einem zusammenfassenden Video anhand von Wort und Bild vorzustellen. Das verschafft einen Gesamtüberblick ohne dauernd hin und her klicken zu müssen, um an Informationen der verschiedenen Produkte zu gelangen. Stattdessen zurücklehnen, ein Glas des Lieblingsgetränks nehmen und einfach nur schauen. Ok, es handelt sich immer noch um einen low-budget-Streifen, der ab und an mal in Bild oder Ton hakt. Informativ ist er dennoch. Und das ist letztlich Sinn und Zweck.  Das mittlerweile fast fertige Crowdfunding-Pitch-Video hat da schon ein anderes Kaliber - ihr dürft gespannt sein!

Nun gut, heute geht es noch einmal darum, Design, Funktion sowie Verwendungs- und Kombinationsmöglichkeiten komprimiert darzustellen. Der Clip ist im Sommer diesen Jahres entstanden und in Echtzeit aufgenommen:

Falls das Video nicht angezeigt wird, hier nochmal der Link:

CATHARA-Feuergeräte: https://youtu.be/0EJkOhlMyWE

Finanzierung bisher

Im Augustbeitrag sprach ich im Text "Ideen muss man haben" bereits an, dass man als freiberuflicher Designer schauen muss, woher man das Geld für die Realisation seiner Ideen bekommt. Vieleicht sollte ich deshalb kurz vor Beginn der ersten Crowdfunding-Kampagne noch erwähnen, wie ich es eigentlich all die Jahre geschafft habe. Und zwar nicht nur das Material vorzufinanzieren, die Zeit für die Ideenentwicklung geldmäßig zu überbrücken, sondern auch noch Maschinen (wenn auch meist gebrauchte) anzuschaffen. Letzteres ist billiger, als ständig alle Prototypen oder Testserien auswärts fertigen zu lassen. Darüber wäre ich längst gescheitert. Glücklicherweise konnte ich meinem Design-Studium vorausgehend eine Ausbildung zum Zerspanungstechniker (früher hieß meine Disziplin schlicht "Dreher") genießen. Als gelernter Maschinenarbeiter bekommt man schnell das Gefühl für die Arbeit mit unterschiedlichsten Maschinen. (Ein ganz wichtiger Grundsatz dabei: Niemals Angst vor Maschinen haben, aber immer Respekt). Über viele Jahre konnte ich so Lohnaufträge annehmen.

Ein Grundkapital kam dabei aber auch nicht rum. Also entschloss ich mich, für einige Jahre im internationalen Messebau zu arbeiten, was finanziell einigermaßen erfolgreich war, jedoch sehr zeitintensiv.


Nun, in den letzten Jahren haben meine Produkte schon deutlich an Bekanntheit aber auch an Beliebtheit gewonnen, und das über Deutschlands Grenzen hinaus. Dennoch - das Geld reicht immer nur für die Reinvestition von Material und das Decken laufender Kosten; keines Falls aber für meine Pläne, die Lagerbestände zu erhöhen. Und es kommt immer noch hin und wieder vor, dass ich den einen oder anderen Lohnauftrag annehmen muss oder mich mal wieder vorübergehend als freier Mitarbeiter im Messebau wiederfinde. Und das sieht dann so aus:

Falls der Video-Clip nicht richtig angezeigt wird, hier nochmal der Link:

Geldbeschaffung durch Messebau: youtu.be/yctR-FGWH7s


Soweit so gut. Ich denke, die Bilder und vor allem der letzte Clip können recht plastisch darstellen, wie sehr man sich verbiegen muss, um seiner eigentlichen Tätigkeit nachgehen zu können. Und das Fatale an der Sache ist, dass man so eigentlich gar nicht dazu kommt. Serienarbeiten, hin und wieder mal, sind für mich Entspannung, weil ich da das Gehirn abschalten kann und dennoch wach bin. Ein Zustand, bei dem ich die besten kreativen Gedanken habe. Mal durch die Welt kommen und dabei auch noch Geld verdienen (wenn auch hart verdienen) ist auch mal ok. Aber bitte - irgendwann ist das mit dem Idealismus vorbei und man fragt sich, wofür man eigentlich Design studiert hat.

Wie sagte eine Studienkollegin aus der nächsten Generation neulich: "Mir kommt es so vor, als sei der Beruf des Designers der einzige Berufsstand (in Deutschland), bei dem man woanders arbeiten gehen muss, um seinen Job zu finanzieren." Möglicherweise geht es in anderen Gewerken (vornehmlich kreativen) ähnlich zu, aber besser kann man es nicht auf den Punkt bringen.

Ok, deshalb also nun das Crowdfunding-Projekt, bei dem ihr entscheidet, ob ich weiterhin beispielsweise 4.000 Schrauben am Tag in irgendwelche Löcher schraube, oder ob ich endlich mal wieder dazu komme, die Ideen rauszulassen, die sich seit einigen Jahren in der Warteschleife befinden. Letzteres würde ich mir von Herzen wünschen. Schließlich geht es um die Dinge, von denen es im oben stehenden Begründungstext heißt:  "Menschen mit schönen Dingen erfreuen und die Welt damit bereichern."

Ich möchte schließen mit der Bitte an euch alle: Erzählt von dieser Produktfan-Lounge und vor allem von der bevorstehenden Crowdfunding-Aktion. Die Dankeschöns in Form meiner Produkte stehen bereit. Für kleine Unterstützungen ohne Gegenleistung sage ich an dieser Stelle bereits ein herzliches Dankeschön!

Liebe Grüße
Thomas