Projekt-Update / Juni 2015

Einblicke in meine Arbeit / Teil 1

Mit den folgenden Video-Clips möchte ich Euch ein wenig Einblick in meine Arbeit geben. Bitte achtet einmal auf die zum Teil hinterweltliche Vorgehensweise, mit der ich zum Ziel gelange. Und das sieht dann am Ende aus wie gekauft - Gar nicht wie selbst gemacht :-)

Falls die Video-Clips nicht angezeigt werden, hier nochmal die Links:
Bankrückenlehne_1 youtu.be/FhACzPsUO2c
Bankrückenlehne_2 youtu.be/94vrJLF2-kU
Bankrückenlehne_3 youtu.be/P3315lbFWk0

Der eine oder andere von euch, (insbesondere Zerspanungstechniker oder sonstige Metallhandwerker) wird jetzt sicher die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen haben. Joh! Sollt ihr auch, denn es ist ja berechtigt - zumindest was eine Serienfertigung angeht. Nun sollte es sich hier aber um reine Entwicklungsarbeit, bzw. das Herstellen einer kleinen Testserie von 10 Bankrückenlehnen handeln und da wäre fast kein Aufwand zu viel. Im Gegenteil, es würde sogar Spaß machen. Der Verkaufspreis (derzeit 130,- € pro Rückenlehne) ist bezogen auf den Aufwand natürlich recht niedrig angesetzt und das aus zwei Gründen: Zum einen möchte ich Erstkäufer nicht mit sehr hohen Preisen benachteiligen. Zum anderen möchte ich herausfinden, ob sich meine Produkte, in Anlehnung an den späteren Serienpreis, lohnenswert schnell verkaufen lassen.

Wenn ich aber nun meine Arbeit als Lohnauftrag herausgebe, und mir einbilde, den gleichen Endverkaufspreis zu halten, müsste die Rede von ganz anderen Stückzahlen sein. Anderenfalls würde ich wahrscheinlich eher die Frage nach meinem Geist oder einem eventuellen Drogenkonsum gestellt bekommen. :-) Spaß bei Seite. Die Realität sieht so aus, dass ich mich tatsächlich seit Jahren mit diesen Kleinserien (bei fast allen Produkten) herumschlage, was spätestens dann keinen Spaß mehr macht, wenn man nicht mehr zu seiner eigentlichen Tätigkeit, der designerischen Arbeit, kommt. Gelegentlich Serienarbeit? Warum denn nicht? Da kann man auch mal die Gedanken fließen lassen. Mitunter entstehen dabei die besten Ideen. Aber immer Serienarbeit - geht nicht! Und der Endschalter ist dann angefahren, wenn es in verkaufsschwachen Zeiten ans Eingemachte geht, um sein "Hobby" zu finanzieren.

Nein, größere Stückzahlen und dies bezüglich Lohnaufträge zu vergeben, sind wahrscheinlich der einzige Ausweg. Um dies zu realisieren, plane ich die Crowdfunding-Kampagne.

Noch ein klassisches Beispiel für Einzelfertigung

Produkte, die gerade mal wieder ausverkauft sind, laufen bekanntlich am besten. Diese Bilder zeigen wie das ist, wenn eine Bankrückenlehne bestellt wurde und die Bretter dafür noch zugeschnitten, bzw. (wie hier gezeigt) noch geölt werden müssen. Damit es halbwegs lohnenswert ist, wurden gleich noch einige Banksitzflächen mit geölt.